Warum ich mich hier präsentiere?
Durch meine Jahrztehntelange Abwesenheit vom häuslichen Herd, sind mir fast alle Freunde und Bekannten verloren gegangen. Hier kann ich mich in Erinnerung bringen.
Das war ich, das bin ich:
Ich, ursprünglich Helga Wolff, wurde as Älteste von vier Kindern des Kommerzialrat Dipl. Ing ., Zentraldirektor der österreichische Papierindustrie Wilhelm Wolff und seiner aufopferungsbereiten Frau Else, in Wien, am 14. April 1934 geboren. Siehe: Mein Lebensweg
Ölbild (Ausschnitt) von Fritz Itzinger. Familienbild mit ihm selbst im Hintergrund.
Der 2. Weltkrieg, in Wien durchgestanden, ließ in mir Disziplin und Hilfsbereitschaft gedeihen, aber auch eine besondere Empfindsamkeit.
Nach der Matura 1952 studierte ich Psychologie (Doktorat 1958) und Englisch mit Leibeserziehung als Lehrfächer für AHS. Dann schiffte ich mich durch ein Fulbright Stipendium nach U.S.A. ein, und inskribierte an der Univ. von Denver Skulptur und das Lehrfach "Social Studies".
Nach meiner Lehrtätigkeit an einer College Preparatory School in den Rocky Mountains, reiste ich über den Fernen Osten zurück, um auf diesem Weg das Leben der Mittelstandskinder anderer Kulturen kennenzulernen. Dazu lebte ich in 15 verschiedenen Familien um die Welt.
Nach meiner Rückkehr schrieb ich das Buch: "Kinder im fremden Land" (Verlag Jugend & Volk, 1962).
Entsprechend meines 10-Jahresplanes gründete ich dann meine eigene Familie und widmete alle Zeit und Kraft demnach meinen Kindern: Andrea (geb. 63), Marcus (geb. 64), Jutta (geb. 66).
Oben Jutta, Marcus und Andrea mit ihren Erstlingswerken.
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Mauritius und Felicitas (oft in meinem Haus) hier mit Jutta
(Bilder an der Wand: "Kruzifix" - Andrea 16jährig, 2 Waldaquarelle von Fritz Itzinger)
Ich ließ sie im Haus meines Mannes, Fritz Itzinger, eine vielfältige, freie Kindheit in einem 2000 m² Garten (an der Donau, in Langenzersdorf), mit später vielen Tieren von Pferden, Eseln bis zu weißen Mäusen, erleben; mußte aber daneben unbedingt Geld verdienen. Später schrieb ich auch einige Bücher:
Das aufschlußreichste Buch heißt "Ein Leben kurzgefaßt" und betrtifft mein ganzes Leben, großteils in Gedichtform gefaßt. (Edition Weinvieertel, 2004)
"Du schwimmst im Lebensstrom dahin und je nach Strömung und nach eigenem Vermögen kommst du voran. Zuweilen aber gibt es Wirbel, bewahrst du Haltung, trägt dich die Strömung darüber weg. Wer sich verkrampft geht unter."
Der liebe Vater, in der Familie "Wicht" genannt, von seinen Schülern "Fritz, der Professor", war nicht nur an der Akademie ein großartiger Lehrer (insbes. Akt), sondern auch bei den Malkursen in Geras (NÖ) und Goldegg (Pongau).
Seine eigenen Bilder (Öl und Aquarell) waren in vielen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. So bleibt er vielen Menschen unvergesslich. Auf seinem Grabstein ist zu lesen: "Schönes zu schaffen und anderen Freude zu bereiten, das ist unsere Aufgabe, in Gottes Namen."
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